kleinstadtpisser
  Vita
 
Er kann das Schreiben nicht lassen.





Seit die verfluchte Grundschullehrerin begann (Namen werden zum Schutz der Pesron nicht genannt), ihm das Schreiben beizubringen (was sonst, ist ja ihr Job), und dies dann vom Deutschlehrer in der Realschule verfeinert wurde, beschmutzt er Zettel um Zettel mit den Auswüchsen seines Kopfes, und alles nur, weil er es nie gelernt hat, über sich selbst zu sprechen.
Ob das nun daran liegt, dass er es nicht wollte, ihm das nicht beigebracht wurde, oder einfach an seiner kindlich- jugendlichen Schüchternheit, die ihn sofort die Schamesröte ins Gesicht trieb wenn er angesprochen wurde, weiß er selbst nicht so genau.
Fakt ist, dass er all den Schmutz seines Kopfes, all die Phantasien (na ja… fast alle), die Wut, den Hass, die Trauer, Liebe, Freude, Glück und Humor seither aufs Papier wirft, denn hier ist sein Ventil, sein Gesprächspartner aus dem Innern, der stets dann kommt, wenn das erste Wort geschrieben ist und dem der Rest “automatisch” folgt.
Am Anfang naiv, als er das erste Mal verliebt war, im zarten Alter von elf Jahren, dann, im Laufe der Jahre schon etwas gezielter, stieß er eines Tages auf ein Gedicht. Nicht das erste, und doch irgendwie schon, denn hier fand er sich und seine damalige Vorliebe für das Morbide. 
Gottfried Benns “Kleine Aster” ließ ihn zum ersten Mal ein Gedicht fühlen.
Es folgten Brecht, Borchert, Jim Morrison, Villon und, aus den (schlechten) Kurzgeschichten und ewiglichen Versuchen ein Theaterstück zu schreiben, wurden Gedichte.
Als er zufällig, in “einer dieser Nächte“, auf Werner Fink stieß, begann auch das Interesse für das humoristische, kabarettistische Gedicht. Hier inspirierten ihn außerdem Heinz Erhardt, Robert Gernhardt aber auch Rolf Hochhuth.
Lange schrieb er für sich und einen kleinen Kreis Bekannter und Freunde, denen er immer und wieder auf den Geist ging, das Neuste vorlesen zu wollen.
Kleinere Lesungen, hauptsächlich in seiner Heimatstadt Pößneck folgten, bis er auf den Verlag EditionPaperOne (Leipzig) aufmerksam wurde und der, nach Einsendung seines Manuskriptes, auf ihn.
Krieg im Nimmerland” ist sein Debüt, mit dem er im September 2007 den Büchermarkt verseuchte.
Wir werden wohl nicht drum herum kommen, dass weitere folgen werden. So ist die Erscheinung seines zweiten “Werkes” für Sommer 2009 geplant.

Machen wir das Beste draus!
 
 
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